Videospiel der anderen Art: Kim bekämpft auf flammendem Einhorn Kapitalisten

Glorious Leader Unicorn

Endlich kann Kim Jong Un den USA den Krieg erklären – wenn auch nur virtuell. Im Videospiel „Glorious Leader“ darf Kim Jong Un auf einem flammenden Einhorn reitend die „kapitalistischen Schweine“ aus dem Westen bestrafen. Dabei hilft ihm ein Freund fürs Leben.

In seiner Heimat lässt sich Kim Jong Un als geliebter Führer feiern. Wenn es nach einer amerikanischen Computerfirma geht, kann sich der nordkoreanische Diktator bald auch im Siegesglanz gegen keinen geringeren als die gesamte Armee der Vereinigten Staaten sonnen.

Auf seiner Website kündigt das amerikanische Unternehmen „Moneyhorse Games“ im Namen der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ ein neues Computerspiel an: „Sie sollen erfahren, dass die kapitalistischen Schweine von Moneyhorse LLC ‚Glorious Leader‘ entwickeln.“

Parodie auf den „Glorreichen Führer“

In diesem „epischen Meisterwerk über den Triumph von Kim Jong Un über die gesamte amerikanische Armee“ ballert sich der Spieler durch sieben Level. Dabei darf der virtuelle Kim Jong Un amerikanische Imperialisten bekämpfen und Top-Bosse besiegen sowie auf einem flammenden Einhorn durch schneebedeckte Wälder reiten.

Im vorab veröffentlichten Trailer des Parodiespiels preist eine koreanische Nachrichtensprecherin inbrünstig den Dikator. „Oh glorreicher Führer! Jahrelang hast du zugeschaut und trainiert, hast auf Panzern gestanden und auf den Moment gewartet, die kapitalistischen Schweine zu vernichten.” Untermalt wird der Einstieg durch feierliche Musik.

In den folgenden Sekunden springt ein computeranimierter Minidiktator durch die Straßen Pjöngjangs und schießt auf die Soldaten aus dem Westen. Schließlich setzt er die amerikanische Flagge in Brand. Ganz alleine muss der virtuelle Kim seine Abenteuer nicht bestehen: Für den Ernstfall steht ihm sein Freund fürs Leben, US-Basketballer Dennis Rodman, hilfreich zur Seite.

„Muss nicht jedem gefallen“

Die Computerspielfirma aus New-Atlanta sei sich bewusst, dass sie mit dem Spiel auf einem schmalen Grad wandert. Sie wolle satirisch auf das ostasiatische Land aufmerksam machen und nicht zur Verteidigerin des nordkoreanischen Regimes aufsteigen. Das erklärt der Geschäftsführer von Moneyhorse Games, Jeff Miller, gegenüber der britischen Zeitung „The Guardian“.

http://www.focus.de/politik/ausland/nordkorea/kampf-den-kapitalistischen-schweinen-kim-jong-un-fuehrer-nordkoreas-und-videospielheld_id_3844487.html

Kommentar: das mit dem einhorn fand ich lustig haha… und in „westlichen“ spielen kämpft man auch gegen den „terror“ des islam haha… alles die selbe scheisse haha… menschen brauchen aber einen feind das VEREINT haha

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