Terroranschlag in Frankreich: Operation »unter falscher Flagge«?

Mohammed Merah, dem die Ermordung von sieben Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse zur Last gelegt wird, entspricht perfekt dem Profil eines geheimdienstlich geführten Al-Qaida-Terroristen. Nach Angaben der BBC war er aufgrund seiner Aufenthalte in Afghanistan und in »militanten Hochburgen« in der im Nordwesten Pakistans gelegenen Bergregion Waziristan ins Visier der französischen Behörden geraten.

Nach Angaben des französischen Innenministers Claude Guéant wurde Merah bereits »seit Jahren« vom französischen Inlandsgeheimdienst DCRI beobachtet. Auch sonst ist Merah, ein französischer

Staatsbürger algerischer Herkunft, kein Unbekannter. Bereits am 19. Dezember 2007 war er in Afghanistan verhaftet und wegen mehrerer Bombenanschläge in der Provinz Kandahar zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden.

Im April 2011 räumten die USA offiziell ein, in Afghanistan geheime Militärgefängnisse unterhalten zu haben, wo Terrorverdächtige ohne Anklageerhebung festgehalten und verhört worden waren. Das berüchtigte Internierungslager auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram wird vom Gemeinsamen Kommando Spezialoperationen (Joint Special Operations Command) und dem Defense Counterintelligence and Human Intelligence Center (DCHC) des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA geleitet. Das DCHC »wird für die Entwicklung von Kapazitäten ›offensiver Gegenaufklärungsoperationen‹ … für das Verteidigungsministerium verantwortlich sein. Dies schließt Bemühungen ein, gegen die USA gerichtete Aktivitäten ausländischer Geheimdienste zu unterwandern, irrezuführen und unschädlich zu machen«, berichtete das Nachrichtenportal Secrecy News 2008, nachdem die Regierung den Aufbau des DCHC angekündigt hatte.

Das Pentagon und die CIA haben sich darauf spezialisiert, Terroristen als Teil so genannter verdeckter und nichtkonventioneller Kriegsdoktrinen und -operationen, deren Ursprünge bis in die Endphase des Zweiten Weltkriegs zurückreichen, aufzubauen (zu einer tiefergehenden Analyse siehe Michael McClintock: Instruments of Statecraft: U.S. Guerilla Warfare, Counterinsurgency, and Counterterrorism, 1940-1990).

Auch wenn dies von den etablierten Medien weitgehend ignoriert wird, steht fest, dass die CIA und pakistanische Geheimdienste aus den Überbleibseln der afghanischen Mudschaheddin (»Gotteskrieger«) die Struktur schufen, die heute allgemein als »al-Qaida« bekannt ist. Die CIA hatte die Mudschaheddin zuvor verdeckt mit drei Milliarden Dollar in ihrem Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan unterstützt.

Letztlich war es dieser so genannte »Safari-Club«, der unter Führung der CIA und unter Beteiligung französischer, ägyptischer, saudi-arabischer, marokkanischer und (noch unter dem Schah) iranischer Geheimdienste vor und während des von der CIA gesteuerten Krieges in Afghanistan (1979 – 89) diese sorgfältig eingefädelte Bedrohung des internationalen Terrorismus hochgebracht und verstärkt hatte (siehe dazu auch Peter Dale Scott, Launching the U.S. Terror War: the CIA, 9/11, Afghanistan, and Central Asia).

Die Geheimdienste haben sich auf den verdeckten – und weniger verdeckten – Aufbau von Terroristen oder Terrorgruppen spezialisiert, die dann zynischerweise als Rechtfertigung für ein militärisches Eingreifen überall auf der Welt benutzt werden und als Vorwand dienen, im eigenen Land einen Überwachungs- und Polizeistaat aufzubauen und auszuweiten.

Beispielhaft für diese Entwicklung ist der Zwischenfall an Heiligabend 2009. Damals war angeblich ein Bombenanschlag auf ein Flugzeug gescheitert, bei dem der Verdächtige die Bombe in seiner Unterwäsche versteckt hatte. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine klassische »False-Flag«-Operation, das heißt, um die tatsächliche Identität und die Absichten der eigentlichen Hintermänner zu verschleiern, wird eine Operation »unter falscher Flagge«, das heißt von einer anderen Partei, durchgeführt. Dieser besagte Zwischenfall wurde dann dazu benutzt, den Einsatz von aufgrund ihrer Strahlung gefährlichen so genannten »Nacktkörper-Scannern« auf amerikanischen Flughäfen durchzusetzen.

Die Tatsache, dass sich Mohammed Merah bereits im Gewahrsam des Gemeinsamen Kommandos für Spezialeinsätze befand – und sein angeblicher Ausbruch aus dem Sarposa-Hochsicherheitsgefängnis in Kandahar Berichten zufolge von den Taliban organisiert wurde (die ebenfalls von der CIA und dem pakistanischen Geheimdienst ISI aufgebaut wurden) – wirft mit Sicherheit Fragen hinsichtlich der Anschläge in Frankreich auf, wo in Kürze ein neuer Staatspräsident gewählt wird.

Die britische Tageszeitung The Telegraph berichtete, die Anschläge des angeblich mit al-Qaida in Verbindung stehenden Merah spielten dem Wahlkampf der Kandidatin der Front National, Marine Le Pen, in die Hände, der aber allgemein keine Chance bei Präsidentschaftswahlen eingeräumt werden.

Aber sie haben andererseits dem derzeitigen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy den Vorwand verschafft, den Süden des Landes in höchste Alarmbereitschaft zu versetzen und den Wahlkampf der Präsidentschaftskandidaten solange auszusetzen. Offensichtlich will Sarkozy auf diese Weise von den Terroranschlägen profitieren und sein Image als »starker Führer« in einer nationalen Krise festigen.

»Kurzfristig dürfte Präsident Nicolas Sarkozy [von der Situation] profitieren. Er übernahm schnell die Führung und reiste nach Toulouse an den Ort des Geschehens. Er trat dort als Präsident der Republik auf«, schrieb Gavin Hewitt für die BBC.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/kurt-nimmo/terroranschlag-in-frankreich-alles-deutet-auf-psychologische-operationen-psyops-und-eine-operat.html

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Sarkozy ruft höchste Terrorwarnstufe für die Region aus

Nicolas Sarkozy hebt nach dem Anschlag in Toulouse vor einer jüdischen Schule die Terrorwarnstufe in der Region auf das höchste Gefährdungsniveau an.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat nach der Bluttat vor einer jüdischen Schule die Terrorwarnstufe in der Region auf das höchste Gefährdungsniveau angehoben. Es handele sich um den schlimmsten Angriff auf eine Schule in Frankreich überhaupt, sagte Sarkozy nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts im Elysée.

Er habe den Anti-Terrorismus-Plan „Vigipirate“ aktiviert. Alle jüdischen und muslimischen Einrichtungen werden besonders gesichert, betonte Sarkozy.

Nach Angaben von Sarkozy handelt es sich beim Täter um denselben, der in den Tagen zuvor zwei Anschläge auf Soldaten verübt hatte. „Jedes Mal wenn dieser Mann in Aktion tritt, handelt er um zu töten. Er lässt seinen Opfern keine Chance“, betonte Sarkozy. Ein antisemitisches Motiv sei wahrscheinlich, der Mann sei gefährlich und müsse schnellstens gefasst werden. Sarkozy will seinen Wahlkampf bis Mittwoch aussetzen.

http://www.welt.de/politik/ausland/article13931427/Sarkozy-ruft-hoechste-Terrorwarnstufe-fuer-die-Region-aus.html

Terrorverdächtiger in New York festgenommen

Wegen eines mutmaßlichen Anschlagsplans ist ein Terrorverdächtiger in New York festgenommen worden. Der 27-Jährige sei Sympathisant der Terrororganisation El Kaida, sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Der Einzeltäter ohne Verbindungen zu ausländischen Terrororganisationen habe Rohrbomben bauen wollen, um Regierungsbeamte, Politiker oder heimkehrende Soldaten zu töten.

Der aus der Dominikanischen Republik stammende und zum Islam konvertierte US-Bürger sei ein Anhänger des getöteten radikalislamischen Predigers Anwar al Aulaqi, sagte Polizeichef Raymond Kelly. Er habe davon gesprochen, seinen Namen in Osama Hussein zu ändern, „um seine Helden Osama bin Laden und Saddam Hussein zu ehren“.

Laut Kelly verfolgte der 27-Jährige ein Online-Magazin Aulaqis, darunter einen Artikel mit dem Titel „Wie man in der Küche seiner Mutter eine Bombe bauen kann“. Er habe darüber gesprochen, aus dem Irak oder Afghanistan heimkehrende US-Soldaten zu töten. Zudem habe er über Bombenanschläge auf Postämter und Polizeiautos sowie eine Polizeiwache geredet. Der Mann habe bereits drei Rohrbomben fertiggestellt.

Auslöser für die mutmaßlichen Anschlagspläne des Mannes sei offenbar die Tötung des Islamisten Aulaqi gewesen, sagte Kelly. Aulaqi war Ende September bei einem mutmaßlichen US-Drohnenangriff im Jemen getötet worden. Er war nach US-Geheimdienstangaben einer der Führer des El-Kaida-Ablegers auf der arabischen Halbinsel und für den Tod vieler Zivilisten im Jemen verantwortlich. Zudem soll er Terrorpläne gegen die USA geschmiedet haben.

Laut Bürgermeister Bloomberg gab es vor dem neuen Fall seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bereits mindestens 13 weitere terroristische Anschlagspläne gegen Ziele in New York.

http://de.nachrichten.yahoo.com/terrorverd%C3%A4chtiger-new-york-festgenommen-064303068.html

Iran will Anschlagsvorwürfe der USA doch nicht prüfen Ahmadinedschad weist erneut Vorwürfe Washingtons zurück

Der Iran will die Vorwürfe der USA, wonach Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde einen Anschlag in den USA geplant haben sollen, nicht prüfen. Das sagte Staatschef Mahmud Ahmadinedschad dem Fernsehsender El Dschasira International. „Warum sollten wir eine Untersuchung vornehmen?“, sagte Ahmadinedschad. „Jeden Tag erheben die USA einen neuen Vorwurf gegen den Iran.“ Die USA täuschten sich, wenn die USA glaubten, „durch das Ausüben von Druck Ergebnisse zu erzielen.“

Zuvor hatte der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Irna gesagt, sein Land sei bereit, die Anschuldigungen der USA hinsichtlich des mutmaßlichen Anschlagsplans zu prüfen, auch wenn es sich um „erfundene“ Vorwürfe handele. Seine Regierung habe die USA aufgefordert, die vorhandenen Informationen zu dem Fall und den darin verwickelten Verdächtigen vorzulegen.

Die US-Regierung wirft dem Iran vor, die Ermordung des saudi-arabischen Botschafters in den USA geplant zu haben. Als Drahtzieher gilt nach US-Angaben ein 56-Jähriger mit iranischer und US-Staatsbürgerschaft, der Ende September in New York festgenommen wurde, sowie ein Mitglied der El-Kuds-Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, der flüchtig ist. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, forderte Teheran am Montag auf, den Verdächtigen auszuliefern oder selbst gegen diesen zu ermitteln.

Ahmadinedschad sagte in dem Interview, niemand könne glauben, dass der Iran in die USA gehe, um einen Anschlag auf den Botschafter „eines befreundeten Landes“ zu verüben. „Wer das hört, muss lachen“, sagte er. Die US-Regierung wolle mit diesen Vorwürfen einen Keil zwischen den Iran und Saudi-Arabien treiben und von den wirtschaftlichen Problemen im eigenen Land ablenken.

http://de.nachrichten.yahoo.com/iran-will-anschlagsvorw%C3%BCrfe-usa-pr%C3%BCfen-053536643.html

9/11-Feuerwehrleute erkranken häufiger an Krebs Helfer leiden unter anderem an Asthma und Depressionen

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Feuerwehrleute, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im World Trade Center in New York im Einsatz waren, erkranken einer Studie zufolge häufiger an Krebs als andere Kollegen. In einer Sonderausgabe der britischen Medizinzeitschrift „The Lancet“ zum zehnten Jahrestag der Anschläge wurde jetzt eine Studie der medizinischen Leitung der New Yorker Feuerwehrbehörde veröffentlicht, wonach diese Feuerwehrleute eine 19 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, an Krebs zu erkranken, als ihre Kollegen, die nicht im Einsatz waren beziehungsweise ein vergleichbarer Querschnitt der Bevölkerung.

Der Studie zufolge erkrankten 263 der im Einsatz gewesenen Feuerwehrleute an Krebs, entsprechend dem Bevölkerungsschnitt hätten es nur 238 sein sollen. Für die Studie hatten die Autoren die Daten von 9853 Feuerwehrmännern überprüft.

Eine weitere in „The Lancet“ veröffentlichte Studie zeigt die hohen physischen und psychischen Belastungen der geschätzten 50.000 Rettungs- und Aufräumkräfte. Von rund 27.000 untersuchten Helfern hätten 28 Prozent Asthma bekommen, 42 Prozent Nebenhöhlenentzündungen und 39 Prozent chronisches Sodbrennen, heißt es in der Studie der Mount Sinai School of Medicine im US-Bundesstaat New York. Rund 28 Prozent der Helfer litten demnach an Depressionen und 32 Prozent an einem posttraumatischen Stresssyndrom.

http://de.nachrichten.yahoo.com/studie-9-11-feuerwehrleute-erkranken-h%C3%A4ufiger-krebs-052104484.html

Viele Opfer bei Terrorserie im Süden Israels

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Blutige Terrorserie in Israel: Nach Angaben des Militärs sind zwei Busse und ein Auto unter Feuer genommen worden. Die Angaben zu den Opfern sind widersprüchlich.

Bewaffnete Täter haben auf israelische Fahrzeuge nahe der Grenze zu Ägypten geschossen und nach Angaben von Sanitätern dabei mindestens sechs Menschen getötet. Das Militär teilte mit, bei einem Angriff auf einen Reisebus auf der Verbindungsstraße in die Touristenmetropole Eilat seien mindestens sieben Menschen verletzt worden.

Es habe offenbar insgesamt drei koordinierte Terrorangriffe gegeben: ein Angriff auf ein Auto, zwei Angriffe auf Busse. Das israelische Fernsehen berichtet sogar von einem vierten, bisher unbestätigten Angriff von Bewaffneten – einer davon soll auch einer Gruppe von Soldaten gegolten haben.

Ersten Erkenntnissen zufolge seien dabei auch panzerbrechende Waffen und Mörser eingesetzt worden, sagte Militärsprecher Joab Mordechai.

Die Polizei habe die Angreifer gestellt und bei einem Schusswechsel einen der Täter getötet. Die anderen leisteten zunächst weiter Widerstand. Auch hier sind die Angaben widersprüchlich: Israelische Sicherheitskräfte haben Radioberichten zufolge sogar alle Attentäter erschossen.

Ein Militärsprecher sagte, die Täter hätten zunächst einen Bus auf der Verbindungsstraße in die Touristenmetropole Eilat angegriffen. Die Straße führt zum Teil unmittelbar an der Sinai-Grenze zu Ägypten entlang.
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Das israelische Fernsehen zeigte Bilder mit Einschusslöchern in den Scheiben des Busses. Israel hat vor kurzem damit begonnen, entlang dieses Grenzabschnitts eine Grenzbefestigung zu bauen. Die Grenze bildet dort über weite Strecken derzeit nur ein Zaun.

Kurze Zeit später berichtete der israelische Rundfunk von einer Explosion in Beerscheba, der Hauptstadt der Negev-Region. Die Ursache der Detonation war zunächst unklar.

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak machte palästinensische Täter für die Angriffe verantwortlich. Er zeigte sich sicher: Die Angriffe „kommen vom Gazastreifen“. Israel werde energisch reagieren.

http://www.welt.de/politik/ausland/article13551966/Viele-Opfer-bei-Terrorserie-im-Sueden-Israels.html

Kommentar: direkt die pyramide auf dem bus !!!